ein etwas älterer Beitrag, doch das Thema Tanzsteuer bleibt aktuell.
Bund der Steuerzahler NRW fordert Abschaffung eines „Relikts aus grauer Vorzeit“ und das schon seit 2014.
Die Tanzsteuer, die es seit dem 19. Jahrhundert gibt, ist ein Teil der Vergnügungssteuer.

Wer es sich leisten kann, aus purem Spaß an der Freude zu tanzen, der kann sich auch eine zusätzliche Abgabe leisten.

Das war der Grundgedanke hinter der uralten Idee einer „Tanzsteuer”.
Die Besteuerung von Tanzveranstaltungen ist ein Kind der Weimarer Republik, die den Gedanken der „Lustbarkeitssteuer“ aus dem Mittelalter aufgegriffen hat.

Tatsächlich höher als in Münster ist diese Steuer inzwischen nirgends mehr.
Andere Kommunen in NRW – in vielen Bundesländern gibt es sie gar nicht mehr – berechnen 10% oder weniger.


Die Liste der Städte, die dieses Erbe aus der buchstäblich finstersten Zeit unseres Landes ganz aus ihrer Satzung gestrichen haben, ist lang und wird länger.

Wann zieht Münster und die noch übrigen Städte und Kommunen im Münsterland nun endlich nach?
Denn Städte wie Stadtlohn, Coesfeld oder Ochtrup beispielsweise, haben die Tanzsteuer längst abgeschafft.

https://www.steuerzahler-nrw.de/Tanzsteuer-historisch-ueberholt/63160c73091i1p/index.html

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